
Die StädteRegion Aachen berät darüber, wie sie ihren Haushalt finanziell entlasten kann. Dabei stehen auch freiwillige Zuschüsse für soziale Angebote zur Diskussion. Laut der offiziellen Sitzungsankündigung befasst sich der Städteregionstag am 15. Oktober mit diesen Förderungen. Außerdem wird der Haushaltsentwurf für 2027 und 2028 eingebracht. Die Sitzung beginnt um 18 Uhr und findet damit während der Kundgebung statt, die von 17 Uhr bis 19 Uhr stattfindet.
Welche Folgen könnten Kürzungen für die Menschen haben?
Die beteiligten Organisationen beraten, begleiten, schützen und unterstützen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen. Ihre Angebote richten sich unter anderem an Kinder, Jugendliche und Familien, Frauen, queere Menschen, Menschen mit Behinderungen oder psychischen Erkrankungen sowie Menschen mit Flucht- und Migrationserfahrung.
In ihrer Pressemitteilung warnen die Veranstaltenden vor den Folgen möglicher Einsparungen: Wenn Angebote wegfallen, verlieren Menschen wichtige Anlaufstellen und vertraute Unterstützung. Vorbeugende Arbeit wird erschwert, Möglichkeiten zur Teilhabe werden eingeschränkt. Einmal aufgegebene Angebote lassen sich zudem oft erst nach Jahren wieder aufbauen.
Die Träger erkennen die angespannte Haushaltslage an. Zugleich fordern sie eine verlässliche und planbare Finanzierung. Bei politischen Entscheidungen sollen sowohl ihr Fachwissen aus der täglichen Arbeit als auch die Erfahrungen und Anliegen der Menschen berücksichtigt werden, die diese Angebote nutzen.
Wir unterstützen das wichtige Anliegen
Bei Inklusiv Wohnen Aachen setzen wir uns dafür ein, dass Menschen mit und ohne Unterstützungsbedarf gemeinsam wohnen und ihren Alltag nach den eigenen Vorstellungen gestalten können. Dazu gehören Wahlmöglichkeiten, Mitbestimmung und eine Unterstützung, auf die sie sich verlassen können.
Beratung und Begleitung können Menschen dabei helfen, eigene Wohnwünsche zu verwirklichen und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Deshalb unterstützen wir das Anliegen, soziale Angebote zu erhalten. Es knüpft unmittelbar an unser Verständnis von Selbstbestimmung und Teilhabe an.
Übersicht: Diese 15 Organisationen rufen zur Kundgebung auf
Die Pari-AG Aachen ist ein offener Zusammenschluss von Mitgliedsorganisationen des Paritätischen Wohlfahrtsverbands in der Städteregion Aachen. Sie dient der Vernetzung und der gemeinsamen politischen Interessenvertretung.
Die Pressemitteilung nennt folgende Mitveranstaltende:
- Aachener Laienhelfer Initiative e.V.
- ABK Neustart gGmbH
- Aidshilfe Aachen e.V. – Fachstelle für sexuelle Gesundheit und Vielfalt
- Arbeitsgemeinschaft zur Förderung Hörgeschädigter gGmbH
- Der Kinderschutzbund Ortsverband Aachen e.V.
- Der Paritätische Städteregion Aachen
- Frauen helfen Frauen e.V.
- Knutschfleck e.V.
- Lebenshilfe Aachen FeD gGmbH
- Lebenshilfe Aachen e.V.
- Paritätisches ABK Hilfswerk e.V.
- pro familia NRW e.V., Beratungsstelle Aachen
- Refugio e.V. / Café Zuflucht
- RückHalt e.V. – Beratungsstelle gegen sexuelle Gewalt
- Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte Aachen e.V.
Weitere Hintergründe und die Forderungen der Veranstaltenden finden Sie in der vollständigen Pressemitteilung zur Kundgebung (direkter PDF-Download über www.paritaetischer-staedteregion-aachen.de).
Am 18. September haben wir das Richtfest unseres zweiten inklusiven Wohnhauses gefeiert. Beim Tag der offenen Tür konnten unsere Gäste den Rohbau und unser bereits bewohntes erstes Haus kennenlernen. Wir sagen: Danke!
Vom 23. bis 26. September ist unsere erste Vorsitzende Marita Holper auf der REHACARE in Düsseldorf unterwegs.
Am Freitag, 18. September 2026, feiern wir von 11 bis 17 Uhr das Richtfest für unser zweites inklusives Wohnhaus in Aachen-Brand. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Bei der letzten Mitgliederversammlung wurde der aktuelle Vorstand bestätigt.
